GaultMillau Schweiz 2027: Die ersten Gewinner stehen fest
Am Montag, 5. Oktober 2026, erscheint der neue GaultMillau Guide Schweiz 2027. Bereits vor der offiziellen Präsentation steht fest: Der neue Jahrgang bringt zahlreiche Aufsteiger, spannende Neuentdeckungen und einige Überraschungen. Um 12.45 Uhr wird auch das wohl bestgehütete Geheimnis gelüftet – wer wird „Koch des Jahres 2027“?
Die Spannung in der Schweizer Spitzengastronomie steigt. Am Montag stellt GaultMillau Schweiz die Stars des neuen Guides 2027 vor. Besonders im Mittelpunkt stehen traditionell der „Koch des Jahres“ sowie die Aufsteiger und Neuentdeckungen des Jahres. Und schon die ersten Zahlen zeigen: In der Schweizer Gastronomie ist einiges in Bewegung.
870 Restaurants im neuen GaultMillau
Der GaultMillau Guide Schweiz 2027 führt insgesamt 870 Restaurants. Besonders bemerkenswert: 84 Adressen sind erstmals im Guide vertreten. Auch für zahlreiche bereits ausgezeichnete Küchenchefs gibt es Grund zur Freude: 98 Chefs erhalten einen zusätzlichen GaultMillau-Punkt und steigen damit in der Bewertung auf.
GaultMillau-Chef Urs Heller spricht bereits von einem starken Jahrgang und kündigt insbesondere bei den „Aufsteigern des Jahres“ einige bemerkenswerte Entwicklungen an. Darüber hinaus will GaultMillau vier bislang noch wenig bekannte Küchenchefs besonders in den Fokus rücken.
Stefan Beer ist „Green Chef of the Year 2027“
Eine der ersten großen Auszeichnungen steht bereits fest: Stefan Beer, Executive Chef im Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa in Interlaken, ist der „Green Chef of the Year 2027“.
Im Restaurant „Radius“ verfolgt Beer ein konsequent regionales Konzept. Für seine Küche werden Produkte verwendet, die aus einem Umkreis von höchstens 50 Kilometern stammen. Das „Radius“ wird von GaultMillau mit 17 Punkten bewertet. Die Auszeichnung unterstreicht gleichzeitig einen Trend, der die Spitzengastronomie zunehmend prägt: Regionalität und Nachhaltigkeit werden nicht mehr als Ergänzung einer anspruchsvollen Küche verstanden, sondern können selbst zum kulinarischen Konzept werden.
Zürich: Dario Moresco und das „Orsini“ mit 17 Punkten
Auch aus Zürich gibt es bereits eine interessante Nachricht. Dario Moresco und das Restaurant „Orsini“ im Mandarin Oriental Savoy gehören im neuen Guide mit 17 Punkten zur Zürcher Spitze.
Moresco steht für eine moderne italienische Haute Cuisine und zeigt damit, welchen Stellenwert eine zeitgemäße italienische Spitzenküche inzwischen innerhalb der Schweizer Fine-Dining-Landschaft besitzt.
„Bunzai“ in Zürich ist POP des Jahres 2027
Eine weitere Auszeichnung wurde bereits vor der Veröffentlichung des Guides bekannt gegeben. Das Zürcher „Bunzai“ von Mao Heng trägt den Titel „POP des Jahres 2027“.
Das Konzept hat sich insbesondere mit seinen Smashburgern einen Namen gemacht und steht exemplarisch für eine Entwicklung, die längst auch GaultMillau erreicht hat: Spannende Gastronomie muss nicht zwangsläufig Fine Dining sein. Kreativität, Qualität und ein eigenständiges Konzept können ebenso entscheidend sein.
Appenzeller Huus ist „Hotel des Jahres 2027“
Auch im Bereich der Hotellerie steht ein Gewinner bereits fest. Das Appenzeller Huus in Gonten trägt den Titel „Hotel des Jahres 2027“. Executive Chef Michael Gollenz verantwortet dort die kulinarische Ausrichtung.
Neben den Restaurants widmet sich der neue Guide ausführlich weiteren Bereichen der Schweizer Genusslandschaft. Insgesamt werden auch 100 Schweizer Hotels für Gourmets sowie 150 der besten Schweizer Winzer vorgestellt.
Wer wird Koch des Jahres 2027?
Diese Frage bleibt vorerst unbeantwortet. Am Montag um 12.45 Uhr will GaultMillau Schweiz die entscheidenden Namen bekannt geben. Dann wird sich zeigen, wer zu den großen Gewinnern des neuen Guides gehört, welche Küchenchefs aufsteigen – und wer die begehrte Auszeichnung „Koch des Jahres 2027“ erhält.
ChefHeads Schweiz wird über die wichtigsten Auszeichnungen, Aufsteiger und Neuentdeckungen des GaultMillau Guide Schweiz 2027 berichten.
Denn eines zeichnet sich bereits vor der offiziellen Präsentation ab: Die Schweizer Gastronomie bleibt in Bewegung – und der Jahrgang 2027 dürfte einige Überraschungen bereithalten.


